Tod im Wasser

Berlin hat viele Seen. Im Jahr 2020 sind von Januar bis August 11 Menschen ertrunken. Die Opfer ertranken u.a. im Teufelssee, Plötzensee, Großen Spektesee, Malchower See, Tegeler See und Werlsee. Ein Opfer verunglückte an der Wilhelm-Borgmann-Brücke in Britz.

Brandenburg meldete im gleichen Zeitraum 14 Badetote. Bundesweit verstarben 192 Menschen nach Badeunfällen.

Zum Vergleich: Im Jahr 2019 meldete Berlin 2 Todesopfer, Brandenburg 34 und bundesweit starben 400 Menschen im Wasser.

Im Jahr 2020 wurde in Berlin ein Obdachloser ins Wasser gestoßen und ertrank. Das ist der einzige dokumentierte Mordfall in diesem Zusammenhang.

Berlin und Brandenburg sind seenreiche Gebiete, verfügen über zahlreiche Flusslandschaften und Kanäle, die die Gewässer verbinden, ab- oder umleiten.

Dank DLRG und anderer Organisationen konnten mehr Tote verhindert werden. Die Rettungsschwimmer sind rund um die Uhr im Einsatz. An einem heißen Augustwochenende 2020 mussten die Retter der DLRG allein in Berlin 150 mal ausrücken.

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